Burgruine Frauenstein

Freianlagenplanung

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Die Burgruine Frauenstein gilt als die größte Burganlage Sachsens. Zusammen mit den baulichen Überresten wurden seit 2006 auch die Freianlagen saniert. Mit dem Bau des benachbarten Schlosses war die Burg seit 1588 allmählich dem Verfall preisgegeben. Anfang des 20. Jahrhunderts fanden einige nicht fachgerechte Rekonstruktionen statt, und sogar eine Skischanze wurde angebaut. Nach 1990 wurde eine denkmalgerechte Rekonstruktion der Türme und der Burg- und Ringmauer durchgeführt.

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2005 erfolgte die Aufstellung eines fundierten Sanierungskonzeptes. Im Rahmen einer ausführlichen Analyse wurde eine Gesamtkonzeption für die Freianlagen erarbeitet. Darauffolgend wurden wichtige Handlungsempfehlungen auf der Grundlage konkreter Objektplanungen umgesetzt.

Der Besucherrundgang wurde geschlossen, was eine grundlegende Aufwertung darstellt. Dazu fanden technisch anspruchsvolle Geländenivillierungen und Wege- und Treppenbaumaßnahmen statt. Ferner wurde die Ausstattung verbessert. Zudem wurde die Abgrabung an der ehemaligen Schanze angeglichen und gesichert.

Ziel der Sanierung war es, eine gleichermaßen mit dem Erscheinungsbild der Burg übereinstimmende wie auch moderne und betriebssichere Gestaltungslinie zu finden. Damit wird der Denkmalpflege, aber auch den Sicherheitsvorschriften und nicht zuletzt den Bedürfnissen der Besucher Rechnung getragen. Seit Fertigstellung der Maßnahmen Ende 2008 präsentiert sich die Burgruine als attraktives Freilichtmuseum.

Burgruine Frauenstein

Standort: Frauenstein, Freistaat Sachsen
Auftraggeber: Staatsbetrieb Sächs. Immobilien- und Baumanagement NL Chemnitz
Leistungsphasen: 3 - 8
Baufertigstellung:     2008