Umgestaltung der Parkstraße zur Kurpromenade in Bad Düben

Freianlagenplanung

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Die Umgestaltung der Parkstraße zur Kurpromenade ist ein wesentlicher Baustein in der Kurortentwicklung der Stadt Bad Düben. Bisher querte die Bundesstraße 2 das Kurgebiet. Dadurch war der Kurpark in zwei Hälften geteilt und durch Lärm und Abgasimmissionen belastet. 2006 konnte der Verkehr ausgelagert werden. Das ermöglichte eine Abstufung der Parkstraße zur Gemeindestraße und kurortgerechte Umgestaltung.

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Ziel war es, die Parkstraße als Fußgängerbereich bzw. Kurpromenade auszubilden. Die Gestaltung war auf das knappe Budget abzustimmen. Die Asphaltstraße wurde auf einer Länge von 500 m zurückgebaut und die Strecke nach funktionalen Anforderungen in drei Abschnitte unterteilt:
Der kurze östliche Abschnitt dient der Anbindung des Kur- und Wellnesszentrums HEIDE SPA und des Hotels und Restaurants KURHAUS an die Bitterfelder Straße (B 183). Er wurde als Mischverkehrsfläche angelegt. In dem Plattenbelag sind die Fußgängerbereiche durch flache Borde abgesetzt. Der westliche Abschnitt übernimmt die Andienung des zentralen Besucherparkplatzes und der Obermühle an die Gustav-Adolph-Straße.

Die Kurpromenade bildet die Mitte der neuen Parkstraße. Charakteristisch ist das mäandrierende “Blaue Band“. Der Raum über der Plattenfläche wird durch Lichtstelen akzentuiert. Zeitgemäße Möblierung und Staudenpflanzungen in Kübeln vervollständigen das Bild.

Umgestaltung der Parkstraße zur Kurpromenade in Bad Düben

Standort: Moorheilbad Bad Düben, Freistaat Sachsen
Auftraggeber: Stadtverwaltung Bad Düben
Leistungsphasen: 1 - 8
Baufertigstellung: 2006