Umbau der Wehranlage Schlossmühle in Königsbrück

FFH-Verträglichkeitsprüfung für das FFH-Gebiet "Pulsnitz- und Haselbachtal"

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Die Landestalsperrenverwaltung des Freistaates Sachsen, Betrieb Spree / Neiße beabsichtigt an der Pulsnitz in Königsbrück die vorhandene Wehranlage "Schlossmühlenwehr" zurückzubauen und durch eine naturnahe Sohlengleite in Riegelbauweise die Durchgängigkeit der Pulsnitz wiederherzustellen.

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Das Vorhaben liegt innerhalb des europäischen Schutzgebietes (FFH-Gebiet) "Pulsnitz- und Haselbachtal". Projekte, die ein europäisches Schutzgebiet einzeln oder im Zusammenwirken mit anderen Plänen und Projekten erheblich beeinträchtigen können, sind auf die Verträglichkeit mit den für dieses Gebiet festgelegten Erhaltungszielen zu prüfen. Im Umfeld des Vorhabens kommen die Lebensraumtypen "Fließgewässer mit Unterwasservegetation" und "Schwarzerlen- und Traubenkirschen-Erlen-Eschenwald" sowie die Habitatflächen der Libellenart Grüne Keiljungfer und des Fischotters vor. Diese Lebensraumtypen und Arten wurden bezüglich möglicher Beeinträchtigungen durch temporäre Sedimenteinträge in die Pulsnitz sowie Beunruhigungen durch den Baubetrieb und die Veränderung der Gewässer- und Uferstruktur beurteilt. Im Ergebnis konnte festgehalten werden, dass unter der Maßgabe projektspezifischer Vermeidungs- und Schutzmaßnahmen (u.a. Schutz vorhandener Vegetationsbestände) keine erheblichen Beeinträchtigungen zu prognostizieren sind.

Umbau der Wehranlage Schlossmühle in Königsbrück

Standort: Königsbrück, Freistaat Sachsen
Auftraggeber: Landestalsperrenverwaltung Sachsen, Betrieb Spree/Neiße
  über dänekamp + partner, Radeberg
Bearbeitung: 2012