S 242 Ortsumgehung Störmthal

Artenschutzrechtlicher Fachbeitrag

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Als Teil des Autobahnzubringers zur A 38 ist ein Neubau der Staatsstraße S 242 um die Ortslage Störmthal vorgesehen. Damit trägt die geplante Ortsumgehung zur Verbesserung der Verkehrsinfrastruktur sowie zu einer Entlastung der Ortslage und des zukünftigen Naherholungsgebietes Störmthaler See bei.

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Der artenschutzrechtliche Fachbeitrag (AFB) prüft, inwieweit das Vorhaben mit den Belangen des Artenschutzes vereinbar ist und die Verbotstatbestände des Bundesnaturschutzgesetzes hinsichtlich der gemeinschaftsrechtlich geschützten Arten berührt werden, um hierfür evt. notwendige Artenschutz-Maßnahmen in den Landschaftspflegerischen Begleitplan (LBP) zu integrieren.

Dazu werden anhand der vorhabensbedingten Wirkfaktoren mit Wirkräumen und dem Einzugsbereich von Arten mit unterschiedlichen Empfindlichkeiten die artenschutzrechtlich relevanten Arten ermittelt. Diese werden dann bezüglich der Verbotstatbestände geprüft.

Die Querung der strukturreichen Schlumperbachaue stellt den Konfliktschwerpunkt dar. Die Funktion des Biotopverbundes wird mit Hilfe eines ökologisch dimensionierten Brückenbauwerks, parallelen Dammdurchlässen, Kollisionsschutzwänden sowie einer Leitpflanzung für Fledermäuse entlang des Baches aufrechterhalten und im LBP verankert.

S 242 Ortsumgehung Störmthal - Artenschutzrechtlicher Fachbeitrag

Standort: Ortsumgehung Störmthal südöstlich Leipzig, Freistaat Sachsen
Auftraggeber:    Straßenbauamt Leipzig
Plangebiet: ca. 590 ha, Baulänge 3.335 m
Bearbeitung: 2006 - 2009