B 96n Verlegung Hoyerswerda - A 13

Umweltverträglichkeitsstudie

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Als länderübergreifendes Straßenbauvorhaben wird zur Verlegung der B 96 zwischen Hoyerswerda (Sachsen) und der A 13 (Brandenburg) ein Raumordnungsverfahren durchgeführt. Da es sich bei diesem Straßenbauvorhaben um ein überörtlich raumbedeutsames Vorhaben handelt, wird dieses Vorhaben einer Umweltverträglichkeitsprüfung unterzogen.

In einem ersten Schritt erfolgte die Analyse des ca. 9.900 ha großen Untersuchungsraumes. Dazu wurden die erforderlichen Daten der einzelnen Schutzgüter Boden, Wasser, Klima, Arten und Biotope, Landschaftsbild sowie Mensch und Wohnumfeld einschließlich der jeweiligen Wechselwirkungen ermittelt und anschließend fachlich bewertet. Für spezielle Arten bzw. Artengruppen wurden Faunistische Sondergutachten beauftragt und in die Bestandsanalyse einbezogen.

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Kennzeichnend für den Untersuchungsraum ist eine durch den Tagebau und Quarzsandabbau anthropogen überprägte Landschaft, mit großflächigen Waldgebieten und Wasserflächen.

In einem zweiten Schritt erfolgte mittels dem Geografischen Informationssystem ArcGIS 9.2 die Ermittlung des Raumwiderstandes. Als Ergebnis wurden dabei Bereiche mit unterschiedlicher Konfliktdichte in der Raumwiderstandskarte dargestellt. In einem weiteren Schritt fanden die Auswirkungsprognose und der schutzgutspezifische Variantenvergleich statt. Dabei wurden zu den einzelnen Trassenvarianten der Straßenplanung die Auswirkungen vergleichend ermittelt und bewertet, um anschließend eine Gesamtvorzugsvariante aus umweltplanerischer Sicht zu benennen.

Die Raumanalyse wurde 2006 und die Variantenuntersuchung im Sommer 2007 abgeschlossen.

B 96n Verlegung Hoyerswerda - A 13

Standort: Hoyerswerda bis Ruhland, Sachsen / Brandenburg
Auftraggeber: Straßenbauamt Meißen - Dresden
Bearbeitung: 2003 - 2007