B 170 Radweg westlich Altenberg - Wehr an der Spechtritzmühle

Landschaftspflegerische Ausführungsplanung - Wehrrückbau

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Der Rückbau des Wehres an der ehemaligen Spechtritzmühle an der Roten Weißeritz dient als Kompensationsmaßnahme für den Radwegbau an der B 170 westlich Altenberg. Durch den kompletten Rückbau soll mit der Wiederherstellung der natürlichen Fließgewässerdynamik und der Gewässerdurchgängigkeit der Roten Weißeritz ein wertvoller Beitrag zur Verbesserung der Ökologie der Landschaft geleistet werden.

Die Rote Weißeritz ist ein Gewässer I. Ordnung und bildet mit den angrenzenden Talhängen das Landschaftsschutzgebiet  "Tal der Roten Weißeritz".  Parallel zur Roten Weißeritz verläuft die Kleinbahnstrecke Freital - Kurort Kipsdorf.

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Der Wehrrückbau erfolgte am bestehenden Gewässer. Neben der Befestigung der Uferböschungen wurden zur Sicherung der Gewässersohle Querriegel eingebaut. Im ehemaligen Mühlgrabeneinlauf wurden periodisch wasserführende Lebensräume geschaffen.

Die Rote Weißeritz ist in diesem Abschnitt ein Laichhabitat für Bachforellen. Aus diesem Grund musste während der Bauausführung besonders auf die Vermeidung von Gewässerverunreinigungen geachtet werden. Besondere Vorsicht erforderte außerdem der tägliche Verkehr der Weißeritztalbahn.

B 170 Radweg westlich Altenberg - Wehr an der Spechtritzmühle

Standort: Spechtritz bei Rabenau, Freistaat Sachsen
Auftraggeber: Straßenbauamt  Meißen-Dresden
Leistungsphasen: 2 - 8
Baufertigstellung: 2010