Landesgartenschau Bautzen 2012

Machbarkeitsstudie

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Die Stadt Bautzen trägt sich seit längerer Zeit mit dem Gedanken für die Ausrichtung einer Landesgartenschau. Für die LGS 2012 sollten im Rahmen einer qualifizierten Machbarkeitsstudie die Möglichkeiten für eine Bewerbung untersucht werden. Aus einer Anzahl von Standorten wurde letztendlich der Stausee als Zielgebiet bestimmt. Ausschlaggebend war der Zugriff auf das städtische Areal, die Entwicklungsbedürftigkeit der Grünbrache und die Potenziale als Naherholungsgebiet für die Stadt und die Region. Auch das innerstädtische Sanierungsgebiet Gesundbrunnen sollte von der Erschließung des Stausees profitieren. 8.500 Einwohner würden nach Abbau von Barrieren Zugang zur Spree erhalten.

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In enger Zusammenarbeit mit der Stadt Bautzen und der Landestalsperrenverwaltung gelang ein Konzept vom Vorstau Gesundbrunnen in Bautzen bis zur Staumauer in der Nachbargemeinde Malschwitz, dem Betriebssitz der LTV: Die Innenstadt wird entlang der Spree mit dem Stausee und dem Umland vernetzt und die Uferbereiche des Brauchwasserspeichers parkartig aufgewertet.

Im zukünftigen Strandpark, Sportpark oder auch Aktivpark finden Erholungssuchende ein höchst attraktives Angebot. Städtische und private Investitionsbereiche ergänzen sich und die allgemeine Durchgängigkeit ist gesichert. Im Felsenpark und Gesundbrunnenpark werden Naturelemente inmitten der Großsiedlung und in Autobahnnähe auf angenehme Weise erlebbar gemacht.

Die Stadt entschloss sich 2007 trotz guter Chancen wegen der sich verschlechternden Haushaltslage auf eine Bewerbung zu verzichten.

Landesgartenschau Bautzen 2012

Standort: Bautzen, Freistaat Sachsen
Auftraggeber: Stadt Bautzen
Leistungsphasen: Konzeption
Fertigstellung: 2007