Frühblüherkonzeption Chemnitz

Entwicklungskonzeption

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Die Ausgangssituation in der Stadt Chemnitz ist durch rückläufige Wechselpflanzungen geprägt. Es werden immer weniger Stiefmütterchen, Tausendschönchen, Primeln usw. angepflanzt. Dafür spielen Kostengründe eine Rolle. Dauerpflanzungen nehmen zu, und auch die Diskussion dazu, z. B. über Krokusse, Narzissen u. a. Allerdings fehlte bisher eine Übersicht über die vielen in der Innenstadt verstreuten Flächen wie auch eine Zielstellung für die weitere Entwicklung. Großflächige stadtbildprägende Standorte sind noch eher die Ausnahme, es überwiegen viele mittlere Standorte von wenigen (hundert) Quadratmetern, die nur eine dezente Wirkung entfalten können. Diese befinden sich meist inmitten der Parkanlagen.

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Durch Auswildern von Blumenzwiebeln lässt sich eine nachhaltige Begrünung in Verbindung mit maschineller Pflege erreichen. Damit wird eine die Innenstadt prägende Frühblüherpflanzung in wenigen Jahren mit vertretbarem Aufwand realisierbar.

In Frage kommt die Aufwertung öffentlicher Grün- und Verkehrsgrünflächen. Suchkorridore sind die Zufahrten zur Innenstadt und die Ringstraßen, mit dem größten Aufwertungsbedarf und stadtgestalterischem Effekt. Voraussetzung ist, dass die Flächen nicht häufig betreten werden.

Die Frühblüherkonzeption stellt die geeigneten Blumenarten vor, zeigt den Bestand und liefert Vorschläge für zukünftige Begrünungen. Die Informationen sind visuell aufbereitet und kompakt in einer Broschüre dargestellt.

Frühblüherkonzeption Chemnitz

Standort: Stadt Chemnitz, Freistaat Sachsen
Auftraggeber: Stadtverwaltung Chemnitz, Grünflächenamt
Bearbeitung: 2010 - 2011