Solarpark Borna

Vorhabenbezogener Bebauungsplan, Grünordnungsplan, Umweltbericht

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Am Westrand von Borna befindet sich das Gelände des ehemaligen Braunkohlenkraftwerkes und der ehemaligen Brikettfabrik. Nach Rückbau der Industrieanlagen, Sanierung der Altlasten und Rekultivierung verbleiben auf der Fläche die Fundamente der Kraftwerksanlagen und Gefährdungen durch den untertägigen Bergbau. Für die Brachfläche war ein Entwicklungsziel zu definieren.

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Die geplante Nutzung durch eine Solarstromanlage ist mit den Vorbelastungen vereinbar und stellt gleichzeitig einen wichtigen Meilenstein für den Perspektivenwechsel des Energiestandortes Borna dar. Es wurde eine Änderung der Flächenwidmung im rechtskräftigen Flächennutzungsplan der Stadt und die Neuaufstellung eines vorhabenbezogenen Bebauungsplanes vorgenommen, wobei die bauplanungsrechtliche Kategorie des “Sonstigen Sondergebietes“ gewählt wurde.

Im Planverfahren wurde erforderlich, auf mögliche Beeinträchtigungen durch Teilreflexion des auf die Solarmodule auftreffenden Sonnenlichtes zu reagieren. Durch eine höhengestufte randliche Eingrünung ließ sich diese Gefahr derart minimieren, dass keinerlei Blendwirkung auf die angrenzenden Gleisanlagen und Wohngebäude zu befürchten ist. 2006 wurde der Solarpark in Betrieb genommen.

Solarpark Borna

 

Standort: Stadt Borna, Freistaat Sachsen
Auftraggeber: GEOSOL - Gesellschaft für Solarenergie Berlin
Plangebiet: 21 ha
Bearbeitung: 01-05 / 2004